Werkzeug / RechnerStand 09.09.2026
Was bleibt mit einer Wärmepumpe im Monat übrig? Rechnen Sie mit Ihren eigenen Werten nach
Zwei Rechner in einem: Der erste vergleicht die laufenden Kosten Ihrer Gasheizung mit einer Wärmepumpe, der zweite schätzt den KfW-Zuschuss nach den Bedingungen, die seit dem 21. Juli 2026 gelten. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser.
So nutzen Sie den Rechner
Die Voreinstellungen entsprechen der Modellrechnung in unserem Beitrag zu den monatlichen Heizkosten: 20.000 Kilowattstunden Gasverbrauch, der BDEW-Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser, ein Wärmepumpentarif nach dem Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW und eine Jahresarbeitszahl von 3,4, wie sie das Fraunhofer ISE im Mittel für Luft-Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden gemessen hat. Ersetzen Sie diese Werte durch Ihre eigenen – am besten direkt aus der letzten Gasabrechnung.
Den Förderzuschuss abschätzen
Der zweite Rechner bildet die Grundregeln des KfW-Zuschusses 458 für ein selbst bewohntes Einfamilienhaus ab: 30 Prozent Grundförderung, Klimageschwindigkeits-Bonus, gestaffelter Einkommens-Bonus mit Familienzuschlag, Höchstsätze von 70 beziehungsweise 80 Prozent und die sinkende Obergrenze der förderfähigen Kosten. Maßgeblich für den Bonus ist das Datum des Antrags. Den geplanten Wertschöpfungsbonus für in der EU gefertigte Wärmepumpen berücksichtigt der Rechner nicht, weil seine Ausgestaltung noch nicht feststeht. Mehr zu den Regeln lesen Sie in den Beiträgen zum Einkommens-Bonus und zum Klimageschwindigkeits-Bonus.
Was der Rechner nicht weiß
- Ob Ihre Heizkörper die nötige Vorlauftemperatur schaffen – das zeigt ein einfacher Test an kalten Tagen.
- Welche Jahresarbeitszahl Ihre Anlage tatsächlich erreicht – die berechnete aus dem Angebot und die gemessene können voneinander abweichen.
- Welche Kostenpositionen die KfW im Einzelfall als förderfähig anerkennt und ob Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder vermietete Einheiten betroffen sind.
- Wie sich Gas-, Strom- und CO2-Preise in den kommenden Jahren entwickeln.
Der Rechner ersetzt keine Energieberatung und keine Prüfung durch einen Energieeffizienz-Experten.
Zuletzt geprüft 09.09.2026Keine Energieberatung im Sinne des GEG